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Malerfarben

Ein neuer, frischer Look für die Innenräume

Renovieren steht in jedem Haushalt regelmäßig an. Dabei ist es im großen Stil bei einem Neubezug von Wohnräumen die wichtigste Tätigkeit im Heimwerker Bereich. Aber auch während des Bezuges gibt es immer wieder etwas zu tun. In bestimmten Abständen sollten die Räume eine neue Auffrischung bekommen. Je nach Wohn-Intensität und ob Kinder mit im Haus sind, sind die Intervalle kürzer oder länger. So nach und nach kommt jedes Zimmer mal dran.

Kleinerer Malerarbeiten, wie das Streichen einer Heizung oder eines Treppengeländers sind schnell gemacht, für größere bedarf es mehr Planung und ein höherer Aufwand muss einkalkuliert werden.

Je nach Geschmack stehen heute vielfältige Malerfarben zur Verfügung. Für jeden Untergrund gibt es die geeignete Farbe. Auch die Farbpalette ist riesig. Und wenn die Lieblingsfarbe nicht darunter ist, kann gemischt werden. Auch Kombinationen von Farben auf einer Wand ist mittels Malerkrepp kein Problem.

Beliebte Malerfarben nach Preis geordnet

Ein höherer Preis kann sich bei einer Farbe, an der man lange Freude haben möchte, durchaus lohnen. Je nach Anwendung kann jedoch die geeignete Farbe gewählt werden, nicht in allen Fällen muss es dann teuer werden, wie wir im Folgenden noch beschreiben werden. Welche besonderen Eigenschaften den Preis rechtfertigen, erfahren Sie ebenfalls hier.

Dispersionsfarbe

Was kann mit Dispersionsfarbe gestrichen werden?

Dispersionsfarben als Malerfarben werden häufig genutzt. Sie sind besonders gut für Wände und Decken in Innenräumen geeignet. Ob auf Tapeten aus Raufaser, Vlies, Papier oder Prägetapeten, direkt auf dem Putz, dem Mauerwerk oder auf Beton, Dispersionsfarben geben ein gut aussehendes und qualitativ gutes Maler-Ergebnis. Auch Gipskartonplatten oder Glasgewebe können mit ihnen gestrichen werden. Klar, Dispersionsfarbe kann eben so auf einen alten Dispersionsfarbenanstrichen aufgetragen werden.

Voraussetzung ist jedoch, dass die richtige Farbe für den speziellen Anwendungsfall gewählt wird.

Eigenschaften von Dispersionsfarben

Die Deckkraft von Dispersionsfarbe

Wer schon eine Farbe auf der Wand hat, kann sich die Arbeit erleichtern, in dem er eine neue darüber streicht. Hier ist es jedoch wichtig, auf die Farb-Deckkraft zu achten.

Dispersionsfarben gibt es in verschiedenen Deckkraftklassen. Klasse 1 hat ein starkes Deckvermögen mit 99,5 Prozent und mehr. Die Klasse 2 mit 98 Prozent und Klasse 3 mit 95 Prozent. Unter 95 Prozent deckt die Klasse 4.

Auch für den Laien liegt es auf der Hand, dass dunkle Farbtöne anders decken, als die hellen Töne bei den Malerfarben.

Nach 24 Stunden Trocknungszeit der Farbe kann das Ergebnis erst endgültig begutachtet werden. Eventuell bedarf es einen zweiten Anstrich. Wobei einige Untergründe, wie frischer Putz, generell zweimal gestrichen werden sollten.

Nassabriebbeständigkeit der Malerfarbe

Wer kennt das nicht, etwas Dreck ist an die Wand gespitzt und die erste Intuition ist es, diesen mit einem Lappen und Wasser wegzuwischen.

Dazu muss die Farbe jedoch auch geeignet sein. Die Eigenschaft dafür ist der Nassabrieb. Dieser wird in fünf Klassen eingeteilt, wobei Klasse 1 die Beständigste ist und Klasse 5 die Schwächste. Ganz besonders robust für solche Reinigungsaktionen sind die Farben mit einer Nassabriebbeständigkeit der Klasse 1. Hier darf sogar eine weiche Bürste zur Säuberung mit eingesetzt werden. Diese Eigenschaft der Klasse 1 und auch der Klasse 2 bringen in der Regel Latexfarben mit.

Die Klasse 3 kommt in normal strapazierten Räumen zum Einsatz. Hier kann ein feines Tuch zum Abwischen benutzt werden. In der Klasse 1 bis 3 darf zudem ein neutrales Reinigungsmittel eingesetzt werden.

Oberhalb der Klasse 3 sollte diese Reinigungsmittel nicht mehr eingesetzt werden. Farben dieser Klassen eignen sich für Decken oder Räume, die wenig genutzt werden. Allerdings sollte man dann in der wenigen Nutzung auch pfleglich mit der Oberfläche umgehen, die Fliegen- und Mückenklatsche bleibt dort im Schrank.

Auf einem Blick – gute Dispersionsfarbe sollte folgende Eigenschaften haben:

  • Gute Deckkraft, entsprechend des Untergrundes
  • Hohe Ergiebigkeit ml/m2
  • Einen guten Nassabrieb, entsprechend des Einsatzortes
  • Geruchsarm
  • Mit Wasser verdünnter
  • Leicht verarbeitbar
  • Untergrundegalisierend
  • Gute Fähigkeit zur Diffusion
  • Spannungsarm
  • Gut ausbesserbar
  • Lösemittelfrei
  • Frei von Weichmachern
  • Frei von fogging-aktiven Substanzen
  • Umweltschonend
  • Weitere Eigenschaften sind die Dichte und die Korngröße der Farbe

Raufasertapete selber streichen

Der Neuanstrich der Raufasertapete ist noch immer der häufigste Anwendungsfall für heimische Malerarbeiten. Hat man in der Wohnung eine einfache Raufasertapete oder einen Rauputz an den Wänden, ist es eigentlich kein Problem, den Wänden selber einen neuen Anstrich zu verpassen.

Für die Raufasertapete kommt die Dispersionsfarbe zum Einsatz. Allerdings sollte bei der Wahl der Farbe darauf achten, dass es sich um eine hochwertige Farbe handelt. Diese erscheinen auf den ersten Blick zwar meist etwas teuerer, aber im Endeffekt kommen man wahrscheinlich auf den gleichen Preis, wie bei einer günstigen Farbe, wenn man die Haltbarkeit und das optische Ergebnis mit einbezieht.

Der Preisunterschied hängt oftmals mit der Qualität zusammen. Die teureren Farben haben in der Regel eine höhere Deckkraft als die Billigfarben aus einem Baumarkt, sodass weniger Farbe notwendig ist, um den Wänden einen vernünftigen Anstrich zu geben. Auch die Handhabung qualitativ hochwertiger Farben ist meistens einfacher, weil diese weniger tropfen und besser zu streichen sind.

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Kalkfarben

Kalkfarbe enthalten sehr farbecht wirkende mineralische Pigmente. Sie wirken außergewöhnlich stilvoll. Aus ihnen lassen sich sehr beeindruckende Farben durch Mischung mit Abtönfarben zusammenstellen. Kalkfarben sind sehr langlebig und werden mit einer speziellen Kalk-Glattspachteltechnik besonders passend aufgetragen. Doch auch ein herkömmliches Auftragen bringt schnell gute Erfolge. Diese traditionellen mineralischen Farben basieren zum Beispiel auf Weißkalkhydrat oder auf Sumpfkalk.

Entgegen Streichkalk ist die Kalkfarbe verarbeitungsfertig. Sie kann gleich angewendet werden und ist gut deckend. Kalk beugt Schimmelbefall vor. Aus diesem Grund ist sie sehr beliebt, wenn es darum geht, Wände, die zur Feuchtigkeit neigen, zu streichen. Gleichzeitig absorbiert die Farbe auch Gerüche.

Diese Farben können auf allen mineralischen Untergründen, aber auch auf Gipskartonplatten, Beton, Zement, Ziegel, Lehm und auf Raufaser aufgebracht werden. Diese Farben werden gern bei denkmalgeschützten Sanierungen genutzt. Sie zaubern eine natürliche, matte Oberfläche.

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Spezialfarben

Braucht die Bausubstanz spezielle Farben, wird ein Raum gestrichen, in dem die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist, oder bezieht ein Raucher seine eigenen vier Wände, so sollten in diesen Fällen Spezialfarben angewendet werden. Es gibt bestimmte Anti-Schimmel-Farben, wasserabweisende Farben oder auch Nikotinfarbe. Nikotinfarben schaffen es, die gelblichen Wände wieder weiß werden zu lassen. Sie bauen zudem eine Nikotinsperre auf, durch die nicht nur die gelben Flecke kein durchkommen haben, sondern auch Gerüche eingeschlossen werden.

Malerfarben - für jeden Untergrund die richtige Farbe

Malerfarben – für jeden Untergrund die richtige Farbe

Fazit: Welche Art der Farbe

Mit einer nachhaltigen Farbe kann der eigene Stil im Wohnraum umgesetzt werden. Individuell gemischte Farbetöne und umweltbewusste Farben helfen bei diesem Vorhaben.

Bevor eine Farbe gekauft wird, sollte man sich über den Anwendungsfall und die entsprechenden Anforderungen im Klaren sein. Braucht es eher eine Latexfarbe, eine Silikat Farbe oder eine Dispersionsfarbe. Muss sie wetterfest sein, wischfest, waschbeständig oder scheuerfest? Wenn das feststeht, entscheiden Sie sich für die richtige Art mit den richtigen Eigenschaften bei der Deckkraft, dem Nassabrieb und anderen wichtigen Eigenschaften, wie oben beschrieben.

Ist die perfekte Farbe für die Innenräume gefunden, können mit dieser bald die Wände neu erstrahlen.

Wie wird die Malerfarbe aufgetragen?

Die üblichen Werkzeuge, um Farbe aufzutragen sind:

 

Malerfarben Varianten

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Haltbarkeit von Farben für Malerarbeiten

Farben sind im ungeöffneten Zustand recht lange haltbar. Oft steht das Haltbarkeitsdatum auf der Packung. Ungeöffnet ist die Verwendungszeit viel länger, jedoch gibt der Hersteller dann keine Garantie mehr, dass die Qualität der Farbe noch so ist, wie am ersten Tag.

Malerfarben und Lacke sollten immer in kühleren und gleichmäßig temperierten Räumen, wie z.B. im Keller untergebracht werden. Frost dürfen sie nicht bekommen. Wenn sie angebrochen sind, gehören sie luftdicht verschlossen. Sollten sich Verdickungen in der Farbe gebildet haben, können diese ausgesiebt werden.

Ist die Farbe nicht mehr brauchbar, was an der Konsistenz und auch am Geruch erkennbar sein kann, gehört diese auf den Sondermüll entsorgt.

Aktualisiert am 26.11.2020 / über Amazon API, Platzierung nach Amazonverkaufsrang