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Die Fettpresse

Die Fettpresse arbeitet nach dem Prinzip einer Pumpe. Sie ist ein praktisches Werkzeug mit dem Schmierfett mittels einem Schmiernippel an die zu fettenden Stelle gedrückt wird. Bei dem Schmierfett zum Verpressen handelt es sich um einen pastösen Werkstoff. Es wird per Spachtel in die Fettpresse gefüllt oder mittels eine Fettkartusche in die Presse eingesetzt. Über einen erzeugten Druck, je nach Art der Presse, wird das Fett an die gewünschte Stelle gedrückt. Den Vorgang nennt man auch Abschmieren.

Wo kommt die Schmierfettpresse zum Einsatz?

Mit einer Fettpresse können jegliche Schmiervorgänge bequem und einfach durchgeführt werden. Über die Pumpfunktion kommt das Fett an die richtigen Stellen.

Pressen zum Abschmieren werden in vielen Bereichen eingesetzt:

  • Technische Maschinen, Baufahrzeuge, Fahrzeuge, ganze Fuhrparks und Anlagen benötigen oft das Schmierfett der Fettpresse, für eine optimale Funktion. In ihnen sind es oft die Getrieben, die Kugellager oder auch die Motoren, die Fett benötigen.
  • Aber auch im privaten Haushalten gibt es Fahrräder oder Türschaniere, die Fett benötigen.

Warum brauchen bestimmte Lagerstellen Schmierfett?

  1. Das Schmierfett sorgt für ein reibungsloses Arbeiten der Maschinen oder Geräte. Mit dem passenden Fett ist das Funktionieren gesichert. Ohne Fett können Probleme, Schäden oder Ausfall auftreten.
  2. Das Fett muss an Stellen, die einer starken Reibung ausgesetzt sind und schützen so diese Bereiche vor Abnutzung und Defekten.
  3. Fett schützt die Stellen an den Geräten vor Verschmutzung und gegen Feuchtigkeit.

Damit dieser Schutz auch fachgerecht aufgetragen werden kann, stehen dem Handwerker oder Heimwerker die Fettpressen zur Verfügung.

Der Fettpresse Bestseller

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Wie wird die Fettpresse bedient?

Der Schmiernippel drückt das Fett einfach an der gewünschten Stelle an. Das Prinzip der Presse funktioniert ähnlich wie das einer Pumpe. Die Presse besteht aus hochwertigem Metall, das ihr besondere Stabilität verleiht. In ihrer Mitte befindet sich die Kartusche, worin sich das Schmierfett finden lässt, das dann zum Einsatz kommt.

Je nach Modell der Fettpresse ist am Gehäuse der Presse noch ein separater Platz angebracht, der die Anbringung eines Druckluftbehälters oder Akkus vorhersieht. Im Grundprinzip funktionieren alle Fettpressen gleichermaßen.

Bei der Bewegung des Hebels wird im Inneren der Kartusche der Druck erzeugt, welcher das Fett dann herausdrückt. Durch eine spezielle Vorrichtung lässt sich das Schmierfett exakt auf die gewünschte Stelle auftragen. Das Entlüftungsventil sorgt dafür, dass kein unnötiger Druck in der Presse entstehen kann. Dies ist von Nöten, da der Druck die Kartusche sonst zum Platzen bringen könnte. Andere Fettpressen arbeiten nach dem Vakuumprinzip.

Die Vorteile der Presse zum Einfetten

Wer sich für die Fettpresse entscheidet, findet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Gerade in der Werkstatt und bei jeglichen technischen Geräten, ist die Fettpresse zur Instandhaltung eine ausgezeichnete Investition, die sich auf Dauer als hilfreich erweisen kann. Mit einer Fettpresse bieten sich folgende Vorteile:

  • es lässt sich punktgenau Schmieren
  • präzise dosierbar
  • die Fettmenge ist oft variabel einstellbar
  • sehr effektiv, da schnell mehrere Stellen an einem oder mehreren Geräten mit Fett versehen werden können, Wartungsarbeiten müssen in der Regel schnell gehen
  • beinahe überall einsatzbereit, egal an welchem Ort
  • ermöglicht ein sauberes Arbeiten, Hände und Arbeitskleidung werden geschont
  • je nach Modell mit nur einer Hand zu benutzen
  • je nach Hersteller mit Kartuschen befüll- und nachfüllbar

Verschiedene Arten Fettpressen

Auf dem Markt findet man verschiedene Arten von Fettpressen. Es gibt Pressen die manuell betrieben werden, während andere elektrisch oder mit Druckluft zu bedienen sind.

Arten auf einem Blick:

  • manuelle Fettpressen (Einhand-Fettpressen und Handhebel-Fettpressen)
  • elektrisch betriebene Fettpressen
  • mit Druckluft betriebene, pneumatische Fettpressen

In ihrer Bauform unterscheiden sie sich zwischen Hebel- oder Stoßpressen.

Nach der Art der Befüllung gibt es:

  • Fettpressen mit losen Schmierfett
  • Fettpressen die mit Fettkartuschen bestückt werden

 

Eine Stoßpresse, die manuell bedient wird, braucht die Dosierung des Schmiermittels per Hand.

Die elektrische Variante setzt das Mittel auf Knopfdruck frei.

Handhebelpressen funktionieren fast genauso, nur dass der Druck hier durch die Hebelwirkung deutlich höher ist als der bei der Stoßpresse.

Für die Handhebelpresse werden oft zwei Hände benötigt. Die Einhandhebelpresse schafft hier Abhilfe.

Die manuellen Hebelpressen dürfen nicht mit Gewalt bedient werden. Auch darf der Hebelarm nicht verlängert werden, um zusätzliche Kraft und damit Druck aufzubauen.

Einhandfettpresse

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Fettkartuschen versus losem Schmierfett

Fettkartuschen sind sehr praktisch. Eine leere Kartusche ist sehr schnell in der Presse ausgetauscht. Die Kartuschen gibt es mit Fetten der verschiedensten Konsistenzklassen zu kaufen. Sie sind leicht nachbestellbar und können unangebrochen sehr gut gelagert werden.

Wer häufig abschmieren muss, ist mit dieser Art der Befüllung gut bedient. Die Kartuschen sind teurer als das lose Fett. Doch der Aufpreis lohnt sich, denn sie sind praktisch und stehen für ein sauberes Arbeiten.

Das günstige Schmieröl braucht eine Spachtel, mit dem man die gewünschte Menge in die Abschmierpresse einstreichen muss. Diese Variante findet sich eher in Haushalten ohne größerer Werkstatt. Wer nur seine Türscharniere mit Fett abschmieren muss und dies selten tut, für den lohnt sich hier die Preisersparnis.

Für wen eignet sich welche Presse zum Abschmieren?

Der Hobbyheimwerker, der nur hin und wieder einige Werkzeuge oder seine Fahrzeugteile einfetten muss, kann hier auf die preiswerte Variante der Einhandfettpresse zurückgreifen. Gewerbetreibende, die die Fettpressen professionell einsetzen sollten auf elektrisch betriebene Pressen setzen.

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Akku Fettpresse für ein professionelles Abschmieren

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Diese Punkte gilt es beim Kauf zu beachten

Gute Qualität ist beim Kauf ein unabdingbares Muss. Stimmt die Qualität nicht, wird die Presse keine lange Freude bereiten. Natürlich lohnt sich ein Vergleich vorab, da die Preise hier stark variieren können. Für Einsteiger gibt es spezielle Sets, die meist aus der Presse, dem Füll- und Entlüftungsventil sowie ein oder mehreren Mundstücken besteht.
Je nach Anwendungsbereich sollte die Fettpresse mit langer Lebensdauer punkten und die Bedienung im Alltag erleichtern.

Beim Kauf gilt es daher auf Folgendes zu achten:

  • für welchen Anwendungsfall ist die Fettpresse gedacht, draus resultiert die benötigte Art
  • Kapazität für die gewünschte Füllmenge
  • Arbeitsdruck in Bar
  • Fettausgang
  • Förderleistung
  • gute Handhabung
  • leichtes Gewicht
  • einfache Handhabung
  • Sicherer, rutschfester und ergonomischer Griff
  • Stabilität
  • robust und hochwertiges Material mit langer Lebensdauer
  • schnelle Einsatzbereitschaft
  • bei elektrisch betriebenen Fettpressen die Leistung in Watt
  • Akkuart, Akkukapazität und lange Laufzeit von Akku (bei Akkubetriebenen Modellen), Ladegerät
  • Aufnahme von handelsüblichen Fettkartuschen
  • Nachfüllbarkeit der Kartuschen
  • Schmierfette werden in Viskositätsklassen bzw. in Konsistenzklassen eingeteilt – die Fettpresse muss für das gewünschte Fett geeignet sein
  • Sicherheitsstandards und Zertifizierungen, wie das TÜV Prüfzeichen oder das GS Zeichen bei hochwertigeren Modellen
  • Zubehör, Kartuschen, Koffer oder Aufbewahrungskiste, spezielle Mundstücke für Spezialanwendungen (Spitzmundstück  oder Nadelspitzmundstück für Motorsägen) biegsame Aufsätze für schwer zugängliche Stellen
  • Einfache Montage falls nötig, bzw. Montage des Zubehörs
  • Lagerung ohne Fettauslauf
  • gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Hersteller
  • Garantie

 

Je nach Modell und Hersteller können die Kartuschen nachgekauft werden. Hier sollte darauf geachtet werden, dass diese auch problemlos und erschwinglich erhältlich bleiben, um auf Dauer einen einwandfreien Einsatz zu gewähren. Eine fachgerechte Bedienung gewährt sodann, dass die Fettpresse stets ohne Probleme einsatzbereit ist.

 

Video: Technik Tipp zur Fettpressen Benutzung am Beispiel der Standard Fettpresse von Schüler

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Tipps zur Lagerung und Pflege

Fettpressen sollten grundsätzlich trocken gelagert werden. Am besten eignet sich hierfür ein Schrank oder das Regal in der Werkstatt. Das Werkzeug ist eher pflege- und wartungsarm. Fettpressen sind unempfindlich und brauchen außer ihrer regelmäßigen Wartung keine besondere Pflege. Wenn sie fachgerecht behandelt und gut gelagert aufbewahrt werden, sind Fettpressen ein dankbarer und langlebiger Alltagserleichterer.

Einfache Fettpressen brauchen nur einen Lappen, mit denen man das überschüssige Fett entfernt und die Presse reinigt. Für Akku Fettpressen gilt zudem dem Akku eine besondere Pflege.

Für die verschiedenen Arten gibt es von den Herstellern in den Bedienungsanleitungen Hinweise zur Instandhaltung und Wartung. Diese sollte gelesen und befolgt werden.

 

Aktualisiert am 29.09.2020 / über Amazon API, Platzierung nach Amazonverkaufsrang